Die Start- und Landebahn soll um 300 Meter verlängert werden – jeweils 150 Meter nach Westen und Osten
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Die Kosten eines Planfeststellungsverfahrens liegen bei zwei Millionen Euro – verteilt auf 10 Jahre. Die bauliche Umsetzung würde nach heutigen Berechnungen rund 30 Millionen Euro kosten. Diese Mittel würden aber erst nach der Planfeststellung - voraussichtlich ab 2020 benötigt.
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Für die Dauer eines PFV sind vom Tag der Antragstellung bis zur Erteilung der Genehmigung etwa drei bis vier Jahre anzunehmen. Die Durchführung der zu erwartenden anschließenden Klageverfahren kann 5 bis 6 Jahre dauern.
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Ein Planfeststellungsverfahren dieser Größenordnung kostet etwa zwei Millionen Euro. Der Betrag fällt allerdings nicht sofort an, sondern er verteilt sich auf die Jahre der Verfahrensdauer
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Die Finanzierung von Erweiterungsvorhaben wird bisher vom Dortmunder Flughafen aus eigenen Mitteln gestemmt – also über ganz normale Bankkredite.
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Die Verkehrsprognose wird rechtzeitig vor der Entscheidung zum Ausbau aktualisiert bzw. neu berechnet. Grundlage sind die dann vorherrschenden Rahmenbedingungen.
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Nein. Die auch heute schon am Dortmund Airport operierenden Flugzeugtypen können dann allerdings uneingeschränkt starten und landen.
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Die Überflughöhen bleiben gleich, weil die Aufsetzschwellen und Abhebepunkte nicht verändert werden.
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Antragstellung, Prüfung der Unterlagen, ggfs. zusätzliche Unterlagen/Gutachten erstellen, Öffentlichkeitsbeteiligung, evtl. Erörterungstermin, Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, Planauslegung, Einwendungen beantworten, Prüfen, entscheiden
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Nach Abschluss des Verfahrens wird nochmals die Wirtschaftlichkeit der dann anstehenden Maßnahmen unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Rahmenbedingungen betrachtet. Der Rat entscheidet dann über den tatsächlichen Bau.
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Eine Start- und Landebahnverlängerung am Dortmund Airport ist notwendig, damit die heute schon im Kurz- und Mittelstreckenverkehr gebräuchlichen Flugzeugtypen der Boeing B737- und Airbus A320-Familien auch in Zukunft sicher und ohne Einschränkungen starten und landen können. Schon heute ist die Start- und Landebahn bei bestimmten Wetterbedingungen (Nässe und hohe Temperaturen) zu kurz. Das augenblicklich häufig praktizierte Verfahren, beispielsweise den Gepäcktransport über andere Flughäfen abzuwickeln oder Zwischenlandungen zum Auftanken einzulegen, ist für die Fluggesellschaften dauerhaft nicht akzeptabel und führt schon heute zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber anderen Flughäfen.
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Grundlage für weitere Schritte ist ein positiver Beschluss des Rates der Stadt Dortmund. Ohne Ratsbeschluss ist der Start eines Planfeststellungsverfahrens nur schwer vorstellbar.
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Die Kosten für die anstehenden Verfahren betragen voraussichtlich zwei Millionen Euro.
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Der Zeitplan für den Entwicklungsschritt 2010 der Flughafen Dortmund GmbH sieht vor, das Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren) möglichst zeitnah in Gang zu setzen. Das setzt voraus, dass der der Rat der Stadt Dortmund noch in diesem Jahr einen positiven Beschluss fasst. Der Aufsichtsrat des Flughafens hat sich bereits im Juni mehrheitlich für den Entwicklungsschritt 2010 ausgesprochen. Nach positivem Ratsbeschluss führt die Bezirksregierung Münster nach Beschluss durch den Rat der Stadt Dortmund ein eigenständiges Änderungsgenehmigungsverfahren (Betriebszeit) durch. Das Verfahren dauert circa zwei Jahre.
Für die Verlängerung der Start- und Landebahn muss der Regionalplan durch den Regionalverband Ruhr (RVR) angepasst und ein Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Münster als zuständige Genehmigungsbehörde durchgeführt werden. Wichtig: Das ist noch keine Entscheidung darüber, ob die Start- und Landebahn tatsächlich verlängert wird oder nicht. Aufgrund der langen Verfahrensdauer von circa zehn und mehr Jahren und des Entscheidungsspielraums, den sich die Flughafen Dortmund GmbH allein wegen der Wettbewerbssituation offen halten muss, soll auch dieses Verfahren in 2010 auf den Weg gebracht werden.
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Die benötigten Grundstücke sind zum Großteil Eigentum der Flughafen Dortmund GmbH
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Der Flughafen Dortmund ist die Information der Bürger sehr wichtig. Alle Unterlagen, Gutachten und Planungen sind im Internet unter www.dialog-dortmund-airport.de hinterlegt. Dort kann auch diskutiert werden. In der Vergangenheit hat es auch öffentlich Dialogveranstaltungen gegeben, bei denen Bürger Ihre Meinungen, Sorgen und Kritik äußern konnten. Zudem haben alle Träger öffentlicher Belange und damit auch Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens umfassend Gelegenheit Stellung zu dem Verfahren zu nehmen.
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Das Planfeststellungsverfahren wird durch die Bezirksregierungen in Münster in Abstimmung/Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr durchgeführt.
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Siehe oben
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Die Hochspannungsleitungen können bei einer Bahnverlängerung um 300 Meter in der jetzigen Form so bleiben wie sie sind.
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Eine Verlängerung der Start- und Landebahn ist die Grundlage des Flughafenbetriebs und eine Investition in die Zukunft des Standorts – und damit von zentraler Bedeutung! Ähnlich wie Autobahnen und Schienenwege sind Flughäfen Teil der Infrastruktur eines Landes und dienen der Daseinsvorsorge und werden deshalb in der Regel von der öffentlichen Hand getragen. Daher lässt sich die Wirtschaftlichkeit (Betriebszeit und Bahnverlängerung) in erster Linie über den volkswirtschaftlichen Nutzen für die Region beschreiben. In 2025 würde der Flughafen eine Wertschöpfung in Höhe von rund 383 Millionen Euro jährlich auslösen.