06.02.2012
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Entwicklung mit Augenmaß

Die Flughafen Dortmund GmbH setzt sich konkret für die bedarfsgerechte Anpassung der Betriebszeit von 6 Uhr bis 23 Uhr einschließlich einer Verspätungsregelung bis 23.30 Uhr sowie die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2.300 Meter ein. In Vorbereitung auf die bevorstehende Beschlussfassung im Dortmunder Stadtrat hat die Flughafen Dortmund GmbH vier Gutachten aktualisieren lassen, in denen die Anpassung der Betriebszeit zu folgenden Themen untersucht wurde: Fluggäste und -bewegungen, Nachtflug, Fluglärm sowie regionalwirtschaftliche Effekte.

Für den Dortmund Airport rechnen Experten für das Jahr 2025 mit rund 3,4 Millionen Passagieren. Werden diese Prognosen zugrunde gelegt, wird es in absehbarer Zeit eng am Dortmund Airport: Bereits bei einer Größenordnung von 2,7 Millionen Passagieren stoßen die gegenwärtigen Abfertigungsanlagen an die Grenzen ihrer Kapazität.

Trends in der Luftfahrtbranche

Mindestens ebenso wichtig für die Entwicklung des Flughafens sind die Trends in der Luftfahrtbranche. Damit die in Dortmund gängigen Flugzeugtypen wie Boeing 737 oder Airbus A320 auch bei widrigen Witterungsbedingungen und voll ausgelastet sicher starten und landen können, ist aus der Sicht von Fachleuten die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2.300 Meter notwendig.

Nicht zuletzt: Im Vergleich mit anderen Flughäfen gerät der Dortmund Airport mit seiner aktuellen Betriebszeit-Regelung mehr und mehr ins Hintertreffen.

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich einen Überblick über die aktuellen Gutachten verschaffen, deren Inhalte in den so genannten Steckbriefen zusammen gefasst sind oder im Archiv die Untersuchungen aus den Vorjahren nachvollziehen.

Außerdem steht für Sie der Informationsdienst zum Download bereit.