19.05.2012
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Finanzierung

Der Dortmund Airport setzt seit jeher auf ein transparentes Finanzierungs-Modell. Gegenüber dem Wettbewerb befindet sich der Flughafen allerdings in einer Sondersituation.

Anteilseigner sind die Stadt Dortmund mit 26 Prozent und die Stadtwerke DSW21 mit 74 Prozent. Seit 1992 ist der Ausgleich möglicher Verluste so geregelt, dass diese innerhalb des Konzernverbundes ausgeglichen werden. Die Finanzierung von Erweiterungsvorhaben wird bisher vom Dortmunder Flughafen aus eigenen Mitteln gestemmt – also über ganz normale Bankkredite. Allerdings: Die Infrastrukturkosten fließen in die Bilanz ein und verschlechtern so das Gesamtergebnis. Mittelfristig erwarten die Verantwortlichen beim EU-Flughafen-Betriebsergebnis ein positiven Abschluss.

Auch die im Rahmen des Entwicklungsschritts 2010 geplanten Maßnahmen wird die Flughafen Dortmund GmbH in Eigenregie finanzieren. Für die Anpassung der Betriebszeit rechnen die Verantwortlichen mit Kosten von rund sechs Millionen Euro, einschließlich Verfahrensplanung und Schallschutzmaßnahmen.

Für die Verlängerung der Start- und Landebahn sind zwei Millionen Euro Planungskosten für die Dauer des Verfahrens eingestellt. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dieser für die Zukunftssicherung notwendigen Maßnahmen wird mit Planfeststellungsgenehmigung erarbeitet.